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Charity Coffee: 2000 Euro für die Ukraine
Kaffee kann helfen – das habt ihr mit Euren zahlreichen Bestellungen bewiesen. Mit unserem Charity Coffee, dem Charity Tasting Set und Eurer Hilfe haben wir innerhalb weniger Wochen über 1750 Euro für die Menschen in der Ukraine eingenommen. Wir haben uns entschieden, den Beitrag aufzustocken. Wie die von uns unterstützten Hilfsorganisationen die Spenden einsetzen.
Mitte März haben wir in Kooperation mit unserer Kreativagentur A New Day Studio unseren Charity Coffee releast, um den Menschen in der Ukraine und auf der Flucht zu helfen. Seitdem habt ihr bei uns online und in unseren Cafés in der Ackerstraße und in den Hackeschen Höfen gekauft und online bestellt, was das Zeug hält.
So viel Geld wurde gesammelt
Insgesamt sind bei der Charity-Coffee-Aktion in wenigen Wochen über 1400 Euro zusammengekommen. Zusammen mit unserem Charity Tasting Set, das im März als Kostprobe zur Spendenaktion eine Woche lang lief, kommen wir auf knapp 100 Bestellungen und genau 1756 Euro. "Wir haben uns entschieden, den Beitrag aufzustocken und glatt 2000 Euro an an die Hilfsorganisationen 'Libereco – Partnership for Human Rights' und an das 'Kinderhilfswerk Childfund Deutschland' zu spenden", sagt Yvonne Weller, Co-Funder und Geschäftsführerin von Röststätte Berlin. "Wir bedanken uns bei allen, die sich an der Aktion beteiligt haben."
"Wir bedanken uns bei allen, die sich an der Aktion beteiligt haben."
Yvonne Weller, Co-Funder und Geschäftsführerin
Wie das Geld verwendet wird
Das Kinderhilfswerk Childfund Deutschland hat bereits viel für Kinder in der Ukraine getan. Beispielsweise wurden zahlreiche Kinder in Kinderheimen in Lwiw und Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine mit Lebensmitteln versorgt, wie man auf der Webseite von Childfund erfährt.

Es wurden zudem Lebensmittel und Medikamente für 330 Kinder in der ostukrainischen Stadt Lyssytschansk besorgt und verteilt. Die Kinder – meist aus Pflegefamilien, Internaten, sowie Kinder mit Behinderungen – waren wochenlang im Schulkeller sowie im Luftschutzbunker des Krankenhauses untergebracht. Zudem hat sich Childfund am Kauf eines Fahrzeugs in Kyjiw beteiligt. Es wird für humanitäre Zwecke eingesetzt. Und es wurden zahlreiche Kinder aus Kinderheimen und Internaten in Nachbarländer evakuiert.
Lebensmittel, Medizin, Transporter, Matratzen
Auch die deutsch-schweizerische Organisation Libereco ist und war sehr aktiv in der Ukrainehilfe. Es wurden zum Beispiel medizinische Güter an ukrainische Krankenhäuser geliefert (Im Wert von knapp 200.000 Euro), zudem wurde ein gebrauchter Transporter für die humanitäre Hilfe gekauft und in die Ukraine an die ukrainische Partnerorganisation Vostok SOS überführt (Wert: zirka 12.000 Euro). Weiterhin wurden Reisebusse für die Evakuierung von Menschen aus Kyjiw und über 100 Matratzen für Notunterkünfte in Uschhorod (in der Westukraine) gekauft. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.
Hintergrund: Krieg in der Ukraine
Am 24. Februar hat Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet, zahlreiche Städte im ganzen Land stehen seitdem unter Beschuss – Bilder vom Massaker in Butscha bei Kyjiw, der Zerstörung der belagerten Hafenstadt Mariupol oder vom Raketenangriff auf den Bahnhof im ostukrainischen Kramatorsk haben die Weltgemeinschaft schockiert. Bereits über 4,5 Millionen Ukrainer haben nach UN-Angaben ihre Heimat verlassen – die meisten Richtung Polen. Aber auch Deutschland ist ein Ziel der Flüchtlinge: Über 300.000 Flüchtlinge aus der Ukraine sollen bereits in Deutschland angekommen sein (Stand: April 2022).
So könnt ihr weiterhin spenden
Unsere Charity-Coffee-Aktion ist beendet. Wer trotzdem weiter spenden möchte, aber noch nicht genau weiß für wen oder was – hier hat der deutsch-ukrainische Think Tank Zentrum Liberale Moderne (Libmod) eine hilfreiche Übersicht zusammengestellt.


written by
Christopher Braemer
Christopher ist gelernter Journalist und arbeitet im Marketing von Röststätte Berlin. Für den Blog schreibt er über Kaffee aus aller Welt, aber auch über Wirtschaft, Politik oder Nachhaltigkeit.

Fotos: Libereco, Childfund
website
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